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Genossenschaft ermöglicht 400 jungen Menschen ein Studium

Was für viele Menschen in Deutschland selbstverständlich ist, ist in den meisten afrikanischen Ländern für den Großteil der Bevölkerung schier unerreichbar. Der freie Zugang zu Bildung.

Die Chancen eG, die mit dem langjährig erprobten Modell des umgekehrten Generationenvertrages (UGV) Studenten hierzulande finanziell unterstützt, hat sich nun das Ziel gesetzt, ein internationales Netzwerk aufzubauen. Zu diesem Zweck wurde die CHANCEN INTERNATIONAL gGmbH gegründet, über die ab Juni 400 jungen Menschen ein Studium am renommierten Akilah Institute in Kigali (Ruanda) ermöglicht wird. Das Institut bildet ausschließlich Frauen aus. Durch seinen Fokus auf Entrepreneurship, IT und Hospitality Management ist Akilah ein perfekter Partner für CHANCEN INTERNATIONAL. Damit orientiert sich die Hochschule stark am reellen Arbeitsmarktbedarf. Über 88% der jungen Frauen sind sechs Monate nach ihrem Abschluss berufstätig.

Mit dem Akilah Institut finanziert die CHANCEN INTERNATIONAL den Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung. Die Studiengebühren werden zunächst über Spenden finanziert. Durch das Einkommens-abhängige Rückzahlungsprinzip des UGVs wird der folgenden Generation wieder ein Studium ermöglicht. Mit Blick auf zukünftige Partnerschaften und Ruanda als festes Standbein hat Batya Blankers, CEO der CHANCEN International, ein festes Büro in Kigali eröffnet. Neben Treffen mit Partnern, potenziellen Spendern und Regierungsvertretern führte sie mit den lokalen Mitarbeitern Workshops für die zukünftigen Studierenden durch, um das neue Finanzierungsmodell bekannt zu machen. „Durch die tollen Partner, die wir gefunden haben, sind wir in der Lage, Chancen International in Ruanda zu starten und vielen jungen Menschen eine sichere Zukunft zu ermöglichen.“, erklärt Batya Blankers, ,,Wir sind überzeugt von dem Modell des UGVs. Denn es hat nicht nur einen individuellen Impact. Langfristig wirkt es auf gesamtgesellschaftlicher Ebene.“

Eingeschränkter Zugang zu Bildung und Bildungskrediten, steigende Studiengebühren, ein Hochzinsniveau sowie begrenzte finanzielle Ressourcen für Bedürftige verhindern in afrikanischen Ländern meistens den Zugang zur Hochschule. Auf der anderen Seite herrscht ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Auch in Ruanda. Forschungen belegen, dass durch die Stärkung der Hochschulbildung ökonomisches Wachstum langfristig ermöglicht wird. Deswegen sollten junge Gründer, Ingenieure und Fachkräfte im Bereich Gesundheitswesen und IT eine faire Finanzierungsmöglichkeit ihre Bildung erhalten.

Die CHANCEN INTERNATIONAL lädt am 22. MÄRZ um 16 Uhr zum Launch Event ins SOCIAL IMPACT LAB in Berlin ein.

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