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Die Gemeinschaft der von der CHANCEN eG geförderten Studierenden wächst stetig, sodass auch das Team nach und nach mehr Verstärkung braucht. Als weitere Ansprechpartnerin im Bewerbungsteam und Studierendenbüro heißen wir unsere neue Kollegin Kyra Gawlista willkommen und fragen sie in unserem Interview nach ihrem ersten Monat bei der CHANCEN eG, ihren Erfahrungen im Home Office und ihren Wünschen für die Zeit nach Corona.

 

Hallo Kyra, herzlich willkommen bei der CHANCEN eG! Erzähl doch mal, wie bist du zur CHANCEN eG gekommen? Was hast du vorher gemacht?

Hey, schön dabei zu sein! Ich bin Anfang des Jahres zufällig über die CHANCEN-Ausschreibung für das Bewerbungsteam gestolpert. Und zwar gerade in dem Moment, als ich den Entschluss gefasst hatte, meinem beruflichen Leben eine etwas andere Richtung zu geben. Und dann hat mich der Hinweis auf guten Kaffee im Büro sofort überzeugt. Es ist wirklich nicht einfach, guten Kaffee in Büros hier in Berlin zu finden.

Ursprünglich komme ich aus der Kommunikationsrichtung, habe Internationale Kommunikation und Übersetzen in Hildesheim studiert. Wer Hildesheim kennt, weiß, dass das ein nettes kleines Städtchen ist, aber nicht unbedingt ein kultureller Hotspot. Ich wollte also weiterziehen und die logische Schlussfolgerung war Berlin. Hier habe ich einen Job an der Freien Universität Berlin gefunden und als Programm-Managerin für ein internationales Austauschprogramm gearbeitet.

2016 kam dann noch ein weiteres Projekt dazu, und zwar das Geflüchteten-Programm Welcome@FUBerlin der Freien Universität. Die Arbeit hat mir so viel Spaß gemacht, dass mir klar wurde: Ich muss auch in meiner täglichen Arbeit Sinn sehen, beziehungsweise gesellschaftliche Relevanz. Und genau das sehe ich jetzt auch bei der CHANCEN eG. Bildungsgerechtigkeit interessiert mich sehr. Ich finde, dass das Solidaritätsmodell einen wichtigen Beitrag für mehr Gerechtigkeit im Bildungssektor leistet.

Du bist jetzt ungefähr einen Monat dabei. Wie ist bisher so dein Eindruck? Welche Aufgaben wirst du im Team übernehmen?

Die Dynamik hat mir vom ersten Tag an gut gefallen. Man kann viel gestalten und wird sofort mit verantwortungsvollen Aufgaben betraut. Dieses Vertrauen finde ich schön. Es motiviert zusätzlich, sich noch weiter einzubringen. Als Teil des Bewerbungsteams ist es meine Aufgabe, Ansprechpartnerin für die Studierenden zu sein, Interviews zu führen, mit den Kooperationspartnern den Kontakt zu pflegen und an der CHANCEN-Community zu arbeiten. Es gibt so viel Potential unter den CHANCEN-Mitgliedern, da kommt bestimmt noch Spannendes auf mich zu.

Wie läuft die Zusammenarbeit? Insbesondere in diesen Zeiten: Du hast ja im Home Office begonnen und die wenigsten Teammitglieder bisher persönlich kennen gelernt. 

Tatsächlich war meine komplette bisherige Zeit bei der CHANCEN eG im Home Office, die Einarbeitung erfolgte vollständig online. Das Büro habe ich bisher nur bei meinem Vorstellungsgespräch gesehen; dies war auch das letzte Mal, dass ich meine Kolleg*innen bzw. einen Teil von ihnen persönlich getroffen habe. Wir haben aber viele Zoom-Calls, so bekommt man doch den Eindruck, Teil eines Teams zu sein.

Was macht dir besonders viel Spaß? Auf welche Aufgaben freust du dich besonders?

Am meisten macht mir der direkte Kontakt zu den Studierenden Spaß, sei es in Info-Gesprächen oder in Interviews. Ich freue mich besonders auch auf den Aufbau der Community und das Kennenlernen der CHANCEN eG-Mitglieder.

Wo siehst du vielleicht auch Herausforderungen auf dich zukommen?

Herausforderungen sehe ich gerade dabei, mich wieder an das Arbeiten im Büro zu gewöhnen. Das wird definitiv eine Umstellung! Zur Zeit mache ich in der Früh vor dem Arbeiten immer etwas Sport oder zusammen mit meiner Mitbewohnerin Yoga. Wenn ich wieder ins Büro gehe, wird das zeitlich nicht mehr klappen.

Worauf freust du dich in der Zeit nach Corona?

Ich freue mich auf meine Kolleg*innen. Ja, ich weiß, ihr dachtet jetzt, dass ich Kaffee sagen werde. Das natürlich auch. Aber ich freue mich wirklich auf die nicht-virtuelle Zusammenarbeit. Man sieht zwar gerade, es funktioniert alles auch online gut, aber mir fehlt der persönliche Austausch, mal gemeinsam Mittagessen zu gehen oder Kaffee zu trinken. Das ändert sich hoffentlich bald.

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